Spielregeln für Kinderspiele

Quartett

Zunächst werden die Karten gut gemischt und gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. Jeder Spieler schaut die erhaltenen Karten an – sollte er schon jetzt ein Quartett besitzen (d.h. von einer Zahl alle vier Karten von A bis D), darf er dieses Quartett sofort vor sich auslegen. Gespielt wird im Uhrzeigersinn. Wer links vom Geber sitzt, beginnt. Er fragt nun einen beliebigen Mitspieler nach einer bestimmten, ihm fehlenden Karte. Sollte der andere Spieler diese Karte besitzen, muss er sie an den Fragenden abgeben und dieser darf weiterfragen. Besitzt er sie nicht, darf er nun seinerseits die Mitspieler nach ihm fehlenden Karten befragen. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten vollständigen Quartette ablegen konnte.

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Trumpf-Spiel (z.B. TOP ASS)

Zum Trumpfen mischt ihr die Karten und verteilt sie zu gleichen Teilen an alle Spieler. Jeder nimmt seinen Stapel so in die Hand, dass er nur die oberste Karte sieht. Ein Spieler beginnt und wählt eine der Angaben aus. Er liest laut vor: z.B. Hubraum: 5001 ccm. Die Mitspieler lesen dann reihum ebenfalls die geforderten Angaben vor. Wer den höchsten Wert hat, gewinnt die Karten seiner Mitspieler und steckt sie unter seinen Stapel. Bei gleichen Werten muss ein anderer Wert von der gleichen Karte ausgewählt und verglichen werden. Der jeweilige Gewinner darf dann den nächsten Wert ansagen. Gewinnen könnt ihr nach zwei Varianten, über die ihr euch vorher einigen müsst:  Das Spiel endet, sobald ein Spieler mangels Karten ausscheidet. Es gewinnt dann derjenige, der die meisten Karten hat.  Das Spiel endet erst, wenn ein Spieler alle Karten erobert und damit eindeutig gewonnen hat.

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Mau Mau

Mau Mau ist eine der beliebtesten Spielideen der Welt für 2 bis 5 Spieler. Ziel des Spieles ist es, als Erster alle Karten abzulegen. Zu Beginn werden die Karten gemischt und jeder Spieler erhält 5 Karten. Die übrigen werden verdeckt als Stapel auf den Tisch gelegt, die oberste aufgedeckt daneben. Sie bildet die erste Karte des Ablagestapels. Wer an der Reihe ist, kann eine Karte ablegen, die entweder in Zahl, Farbe oder Symbol mit der obersten Karte des Ablagestapels übereinstimmt. Besitzt ein Spieler keine passende Karte, muss er eine Karte von Stapel ziehen. Passt diese Karte, darf er sie sofort anlegen, passt sie nicht, ist der nächste Spieler an der Reihe. So geht es reihum bis ein Spieler nur noch eine Karte hat. Bevor er diese ablegen kann, muss er laut "Mau" rufen. Vergisst er dies, muss er zwei Karten vom Stapel ziehen - vorausgesetzt die Mitspieler haben es bemerkt. Beim Ablegen der letzten Karte muss der Spieler dann laut "Mau Mau" rufen. Er ist der Sieger des Spiels.

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Schwarzer Peter

Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Bildpaare zu sammeln. Jedes Bildpaar besteht aus zwei Karten einer Bildgruppe mit dem gleichen Symbol. Der Schwarzer Peter ist die einzelne Karte ohne Symbol. Zu Beginn werden alle Karten gut gemischt und an die Spieler gleichmäßig verteilt, bis keine mehr übrig ist. Wer jetzt schon zusammenpassende Bildpaare hat, darf diese vor sich ablegen. Es startet der Spieler links vom Kartengeber und zieht von seinem rechten Nachbarn eine Karte. Hat man jetzt ein Bildpaar vervollständigt, darf man das Bildpaar sofort offen vor sich ablegen. Wer den Schwarzen Peter erwischt, lässt sich am besten nichts anmerken, vielleicht zieht ihn ja der Nachbar. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler zuerst alle Karten abgelegt hat. Dieser ist der Gewinner des Spiels. Der Besitzer des Schwarzen Peter hat verloren und bekommt einen schwarzen Strich auf die Nase.

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Weitere Informationen

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